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JURY 2017

MARIE BÄUMER, Schauspielerin & Theater Regisseurin

Ihre Schauspielausbildung begann 1992 an der Scuola Teatro Dimitri in Verscio (Tessin) und im Studio 033 in Hamburg. Von 1994 bis 1996 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Bereits während dieser Zeit gelang ihr der Durchbruch in Detlev Bucks Filmkomödie "Männerpension". Für ihre Rolle in Oskar Roehlers "Der alte Affe Angst" wurde Bäumer 2002 mit dem Bayerischen Filmpreis und dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet. 2016 erhielt Sie Ihren erste Auszeichnung Ihrer Wahlheimat Frankreich: beim 29. FIPA - Festival International de Programmes Audiovisuels in Biarritz wurde Marie Bäumer mit dem FIPA‬ D'OR als Beste Hauptdarstellerin Drama für den ZDF-Fernsehfilm "Brief an mein Leben" ausgezeichnet.

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LAVINIA WILSON, Schauspielerin

Bereits im Alter von elf Jahren begann in einem Film von Sherry Hormann 1991 ihre Karriere . Seitdem ist Lavinia Wilson eine der meistbeschäftigten deutschen Schauspielerinnen mit einer einzigartigen Karriere. Lavinia Wilson war stets bemüht, ihre Vielseitigkeit als Schauspielerin durch komplexe Rollen der Öffentlichkeit vorzustellen, bis heute arbeitete sie in mehr als 50 Fernseh- und Kinoproduktionen. 2005 erhielt sie den Max Ophüls-Preis als beste Nachwuchs Schauspielerin und wurde 2010 mit dem Adolph-Grimme-Preis ausgezeichnet. Lavinia Wilson wurde nicht nur in die Jury des PEUGEOT DRONE FILM FESTIVAL als herausragende Schauspielerin berufen, sie studierte neben der Schauspielerei an der Universität Hagen Philosophie, Geschichte und Soziologie, graduierte im Jahr 2013 mit Auszeichnung und sieht dadurch im Drohnenfilm auch andere Perspektiven als die schönen Aufnahmen von oben.

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GERNOT ROLL, Kamera, D.O.P.

"Das stille Genie hinter der Kamera" titelte die Süddeutsche Zeitung 2015 in einem umfassenden Bericht über sein Lebenswerk. Mit über 100 Produktionen zählt Gernot Roll zu den besten und bekanntesten Kameramännern in Europa. Gernot Roll arbeitete in seiner Karriere mit allen großen Regisseuren zusammen, u.A. mit Heinrich Breloer, Helmut Dietl, Caroline Link oder Wolfgang Staudte. Gernot Roll denkt in großen Bildern, bereits als 14-Jähriger fing er seine Ausbildung bei den berühmten DEFA-Studios in Potsdam-Babelsberg an und siedelte später in die Bundesrepublik über. Dort drehte er über 100 Filme, u.A. in 19-monatiger Arbeit die weltweit beachtete Serie "Heimat - Eine deutsche Chronik". Weitere Stationen waren Filme wie "Honigmond" , "Das Mädchen Rosemarie" und "Nirgendwo in Afrika" . Roll erhielt sechsmal den Grimme Preis, das Bundesverdienstkreuz und den Bayerischen Fernsehpreis.

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STEPAHN WAGNER, Regisseur

Stephan Wagner studierte 1990 – 96 Filmregie und Drehbuch an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Abteilung Film & Fernsehen (Filmakademie Wien) in Wien. Für seinen Film „Dienstreise – Was für eine Nacht“ erhielt er 2004 den Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie Fiktion und Unterhaltung, gemeinsam mit den Schauspielern Christoph Waltz und Armin Rohde. 2013 erhielt er einen zweiten Grimme-Preis für Der Fall Jakob von Metzler, gemeinsam mit dem Schauspieler Robert Atzorn und dem Drehbuchautor Jochen Bitzer. Den dritten Grimme-Preis erhielt er 2014 für Mord in Eberswalde gemeinsam mit den Schauspielern Ronald Zehrfeld, Florian Panzner sowie dem Autor Holger Karsten Schmidt und der Szenenbildnerin Zazie Knepper. Stephan Wagner ist Mitglied im Bundesverband Regie, wo er im Februar 2005 in den Vorstand gewählt wurde, als auch Mitglied der Deutschen Filmakademie, der Akademie des Österreichischen Films sowie der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Seit 2014 sitzt er für den Bundesverband Regie im Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt.

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BUNDESVERBAND REGIE

Der Bundesverband Regie e. V. (BVR) ist Berufsverband und Künstlervereinigung und vertritt seit 1975 die künstlerischen, sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Filmemacher in Deutschland. Der Verein mit Sitz in Berlin vertritt Filmregisseur- und Fernsehregisseure – auch als Drehbuchautoren und Produzenten – sowie Regieassistenten und Script/Continuities aus den Bereichen Kino, Fernsehen, Dokumentation, Synchronisation, Musikvideo, Show, Werbung und Industriefilm. Der Bundesverband Regie entsendet 2017 zwei Jury Mitglieder.